Starlink (Split aus Himmelsbeobachtungen)

  • Positiv: Man bekommt Breitband Internet auch in die entlegensten Winkel und man spaart da durch auch Ressourcen. Erleichtert den Ausbau von IoT autonomes fahren etc


    Negativ: Wären wohl befürchtete folgen für die Astronomie und Erdteleskope und die Vermüllung der Erdumlaufbahn


    Wären jetzt so Dinge die mir spontan einfallen , wenn ich mir länger Gedanken mache fällt mir sicher mehr ein.


    Ich stehe dem im großen und ganzen aber ehr neutral gegenüber.

  • Das halte ich für keinen guten Aspekt, ebenso das ganze SmartHome-Gedöns.

    Mit Smart Home kannst du z.B.. bis zu 75% Heizkosten einsparen. Warum ist für dich autonomes Fahren kein guter Aspekt?

  • Positiv: Man bekommt Breitband Internet auch in die entlegensten Winkel und man spaart da durch auch Ressourcen. Erleichtert den Ausbau von IoT autonomes fahren etc


    Negativ: Wären wohl befürchtete folgen für die Astronomie und Erdteleskope und die Vermüllung der Erdumlaufbahn

    Das mit Breitband in den entlegenen Winkeln dürfte der einzige Aspekt sein. Und natürlich in Winkeln, wo aktuell aus anderen Gründen kein Internet zuverlässig zur Verfügung steht, siehe Ukraine.

    IOT betreibt man eher selten in entlegenen Winkeln. Dafür nimmt man bevorzugt 5G, vor allem wegen der niedrigen Latenz (die ist bei Sat sehr viel größer, damit ist keine Echtzeitsteuerung mehr möglich).

    Bei autonomem Fahren wüsste ich auch gerade nie, wie Starlink da weiterhelfen soll. In den entlegenen Winkeln kann das Auto entweder autonom fahren, weil dort kaum Verkehr ist oder es muss sowieso von Hand gefahren werden, weil es auch keine Straßen gibt.


    Die Folgen für die Astronomie sind nicht nur befürchtet, sondern längst real. Große Teile des Himmels sind für Langzeitbelichtungen nicht mehr nutzbar, da die Satelliten dann haufenweise Streifen ins Bild zeichnen.


    Und die "Vermüllung" der Erdumlaufbahn klingt mir zu harmlos, um die Gefährlichkeit deutlich zu machen. Stellt Euch einfach vor, dass jedes achtlos weggeworfene Müllstück auf der Straße Euch jederzeit erschlagen könnte. Jede Kollision zweier Satelliten birgt die Gefahr, dass viele kleine Trümmerteile entstehen, die ihrerseits neue Kollisionen erzeugen. Wenn diese Kettenreaktion erst einmal im Gang ist, ist der Erdorbit lange Zeit nicht mehr nutzbar. Keine Satelliten für gar nichts mehr. Das wäre eine gigantische Katastrophe für Wetterbeobachtung, Kommunikation etc. - wir wären in vielen wissenschaftlichen Bereichen wieder in der Steinzeit.

  • IOT betreibt man eher selten in entlegenen Winkeln. Dafür nimmt man bevorzugt 5G, vor allem wegen der niedrigen Latenz (die ist bei Sat sehr viel größer, damit ist keine Echtzeitsteuerung mehr möglich).

    Bei autonomem Fahren wüsste ich auch gerade nie, wie Starlink da weiterhelfen soll.

    Ich vermute das über Starlink Updates gefahren werden könnten die keine niedrige Latenz benötigen, diese wären damit einfacher flächendeckend bereitzustellen . Was die Latenzen betrifft sollen diese ja zwischen 20 - 100 ms betragen was ich für Internet via Satellit erstaunlich gering finde.

    Wobei es gegen 5G natürlich nicht mithalten kann welches unter Labor Bedingungen 1ms erreicht . In realen Ende zu Ende Latenzen wurden von Verizon im Jahr 2019 wohl um die 30ms gemessen.

    Die Folgen für die Astronomie sind nicht nur befürchtet, sondern längst real. Große Teile des Himmels sind für Langzeitbelichtungen nicht mehr nutzbar, da die Satelliten dann haufenweise Streifen ins Bild zeichnen.


    Und die "Vermüllung" der Erdumlaufbahn klingt mir zu harmlos, um die Gefährlichkeit deutlich zu machen. Stellt Euch einfach vor, dass jedes achtlos weggeworfene Müllstück auf der Straße Euch jederzeit erschlagen könnte. Jede Kollision zweier Satelliten birgt die Gefahr, dass viele kleine Trümmerteile entstehen, die ihrerseits neue Kollisionen erzeugen. Wenn diese Kettenreaktion erst einmal im Gang ist, ist der Erdorbit lange Zeit nicht mehr nutzbar. Keine Satelliten für gar nichts mehr. Das wäre eine gigantische Katastrophe für Wetterbeobachtung, Kommunikation etc. - wir wären in vielen wissenschaftlichen Bereichen wieder in der Steinzeit.

    In den Punkten gebe ich dir vollkommen recht. Mit "Vermüllung" wollte ich lediglich einen Oberbegriff nennen, eine Verharmlosung war nicht beabsichtigt.

  • Mit Smart Home kannst du z.B.. bis zu 75% Heizkosten einsparen. Warum ist für dich autonomes Fahren kein guter Aspekt?

    Mit SmartHome spare ich hier bis zu 75%, meinetwegen. Ich nehme aber wieder Seltene Erden, andere Metalle für eine Technologie, die niemand wirklich braucht. Wir haben Thermometer und einen Verstand, nur weil wir zu bequem sind beides zu nutzen wollen wir das automatisiert haben, oder wie. Mir erschließt sich das Konzept nicht Und dann noch: Bei der Herstellung verursachte Umweltschäden, plus die beim Recycling (was auch Mist ist, weil der unschöne Stoffe nicht nur schon im Kreislauf ist, sondern auch bleibt) plus die bei der Entsorgung und bei der möglichen Wiederaufarbeitung. Ich bin mir nicht sooo sicher, dass das einen Nutzen hat - auf langer Sicht. IOT halte ich für zu leicht hackbar und für zu wenig manipulierbar (seitens des Nutzers), um es sicherer machen zu können. Mal davon abgesehen, dass den meisten Menschen das Wissen fehlen dürfte. Mir auch. Ich habe nur Grundlagenwissen und finde es bedenklich. Die Sicherheitsaspekte lassen sich auch auf autonomes Fahren übertragen. Und: Was soll der Nutzen sein? Der Herstellungs-, Recycling- und Entsorgungsprozess ist ebenso schädlich, es fährt von alleine (ich würde ungerne in einer fahrenden Sicherheitslücke sitzen).


    Bzgl. IOT:

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  • Man bedenke das IoT noch in seinen Anfängen steckt. Solange der Nutzer die Kontrolle behält(zurück erhält) und sichere Protokolle Einzug halten. Das ist aber eben Zukunftsdenken .

    100%ige Sicherheit gibt es nie wird es auch nicht geben Fehler werden von Menschen und Maschinen gemacht man kann versuchen diese zu minimieren.

    Die größte Schwachstelle ist immer noch der Mensch z.B. zu Menschliche Passwörter ,versehen mit Daten und Namen nahe stehender Personen etc. Dank Social-Media ist es heute auch nicht mehr schwer an diese zu kommen. Es gibt ja fast jeder alles von sich preis und das freiwillig.

    Die meisten sogenannten Hacks sind übrigens auf auf phishing zurück zuführen.



    Edit: Mir fällt gerade auf das wir vom eigentlichen Thema komplett abweichen. Es sollte eigentlich nur darauf aufmerksam machen das etwas Interessantes am Himmel zu sehen ist. xD

  • 100%ige Sicherheit gibt es nie wird es auch nicht geben Fehler werden von Menschen und Maschinen gemacht man kann versuchen diese zu minimieren.

    Die verlangt auch keiner. Aber: Wir sind eben auch, nicht nur bei IOT, weit von eine grundlegenden Sicherheit entfernt und von einem gesunden Verständnis davon. Muss ich irgendwann mal Linux neu aufsetzen, werde ich das grundlegende System nicht anfassen und mit mehreren Virtuellen Maschinen arbeiten, und eine davon ist zum Testen. Da kann mir ruhig was Schlimmeres passieren, ich muss das nur zurücksetzen und bringe nicht mein ganzes System in Gefahr.

    Die meisten sogenannten Hacks sind übrigens auf auf phishing zurück zuführen.

    Es sind immer noch Hacks. Genau wie Social Engineering. Man möge sich die Bücher von Kevin Mitnick zu Gemüte führen.


    @topic

    Am 16. Mai ist eine Totale Mondfinsternis.

  • Man möge sich die Bücher von Kevin Mitnick zu Gemüte führen

    Danke, kannst du ein bestimmtes Buch empfehlen?

    Muss ich irgendwann mal Linux neu aufsetzen, werde ich das grundlegende System nicht anfassen und mit mehreren Virtuellen Maschinen arbeiten, und eine davon ist zum Testen. Da kann mir ruhig was Schlimmeres passieren, ich muss das nur zurücksetzen und bringe nicht mein ganzes System in Gefahr.

    Daraus schließe ich das du dich gut mit Linux auskennst? Ich nutze aus dem einfachen Grund da ich viel am PC spiele noch Windows. Möchte aber bei meinem nächsten zusammenstellen eines PC's berücksichtigen auf Linux zu wechseln.

    Ich beabsichtige Windows in einer KVM zu betreiben und via GPU passthrough Spielefähig zu machen, Anticheat-Software die oftmals "allergisch" auf VM's oder virtualisierte Hardware reagiert sollte kein Problem darstellen da ich zu 90% Singleplayerspiele nutze.

    Wäre es möglich bei Fragen auf dich zurück zu kommen ?

    Am 16. Mai ist eine Totale Mondfinsternis.

    Vielen Dank für den Hinweis

  • Edit: Mir fällt gerade auf das wir vom eigentlichen Thema komplett abweichen. Es sollte eigentlich nur darauf aufmerksam machen das etwas Interessantes am Himmel zu sehen ist. xD

    Wird der Indoor Sternenhimmel nicht vom Smart Home gesteuert? ;)

  • Danke, kannst du ein bestimmtes Buch empfehlen?

    Nein. "Die Kunst des Diebstahls" ist aber gut. Ansonsten müsste ich erneut lesen um das beurteilen zu können. Habe die aber alle als interessant in Erinnerung.

    Wäre es möglich bei Fragen auf dich zurück zu kommen ?

    Du kannst hier im Forum fragen, wenn ich was weiß, würde ich mich daran beteiligen eine Antwort/Lösung zu finden.

    Aber: Ich zocke überhaupt nicht und nutze Linux für Kreatives, "Medienkonsum" und "Bildung".

  • Kommt noch , Update muss erst noch via Star Link ausgerollt werden

    Weisst du auch wann? ;)


    Daraus schließe ich das du dich gut mit Linux auskennst? Ich nutze aus dem einfachen Grund da ich viel am PC spiele noch Windows. Möchte aber bei meinem nächsten zusammenstellen eines PC's berücksichtigen auf Linux zu wechseln.

    Ich beabsichtige Windows in einer KVM zu betreiben und via GPU passthrough Spielefähig zu machen, Anticheat-Software die oftmals "allergisch" auf VM's oder virtualisierte Hardware reagiert sollte kein Problem darstellen da ich zu 90% Singleplayerspiele nutze.

    Wäre es möglich bei Fragen auf dich zurück zu kommen ?

    Der Passthroughtest steht bei mir auch noch aus. Ich kann dir da auch bei helfen. Wenn ich mich nicht irre, erfolgt die Prüfung (VM oder real Hardware) über die CPU bzw. BIOS Informationen und kann per KVM angepasst werden. Ich bin mir da nicht 100%ig sicher.

    Ich habe einen separaten Windows PC zum zocken, plus zwei Laptops auf denen Arch läuft.


    Linux läuft so ziemlich auf jedem PC. Problematisch werden kann die ACPI Konfiguration, weil diese meist auf Windows ausgelegt ist. Ratsam ist es vorher eine Recherche bezüglich des Mainboards durchzuführen.

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