Homeoffice

  • Eigentlich wäre es schon wünschenswert, wenn der Arbeitgeber den Arbeitsplatz fürs "mobile working" schon etwas genauer unter die Lupe nimmt, wenn man dort überwiegend arbeitet. Viele Stunden am Tag an irgendeinem Notbehelf à la Küchentisch zu arbeiten, ist auf Dauer nicht gesund.

  • Mein Arbeitgeber erlaubt zum Glück 100% remote oder mobile, ganz wie man will. Natürlich ist es gut, sich ab und zu im Büro zu treffen, aber wer zu weit weg wohnt kann das natürlich nicht in der gleichen Häufigkeit.

    Und es kann auch nicht jeder. Ich hab Kollegen, die lassen sich zuhause zu leicht ablenken.

    Ich funktioniere zuhause besser und bin produktiver, mich lenkt eher das Büro ab.

  • ich bin in einer Firma mit 500 Mitarbeitern und ca 18 Büros. Diese 18 Büros haben Zugriff auf krittische Infrastruktur, möglicher Schaden bei Sabotage und Diebstahl wären ca 50milliarden Euros und viele Menschenleben. Homeoffice ist bei uns aus diesem Grund nicht möglich. Die anderen 482 Mitarbeiter arbeiten in Werkstatt, auf Montage oder fahren hin und her.. Mit Werkzeug und nur die Dokumentation die man sofort erledigen muss geht im Homeoffice, wenn man auf Regeln und gesetze nichts gibt.

  • ich bin in einer Firma mit 500 Mitarbeitern und ca 18 Büros. Diese 18 Büros haben Zugriff auf krittische Infrastruktur, möglicher Schaden bei Sabotage und Diebstahl wären ca 50milliarden Euros und viele Menschenleben. Homeoffice ist bei uns aus diesem Grund nicht möglich. Die anderen 482 Mitarbeiter arbeiten in Werkstatt, auf Montage oder fahren hin und her.. Mit Werkzeug und nur die Dokumentation die man sofort erledigen muss geht im Homeoffice, wenn man auf Regeln und gesetze nichts gibt.

    Dazu gibt's ISO Zertifizierungen. ;)

    Kaputtmachen könnt ich auch einiges. Kann ich aber auch wenn ich im Büro bin.

  • Diese 18 Büros haben Zugriff auf krittische Infrastruktur, möglicher Schaden bei Sabotage und Diebstahl wären ca 50milliarden Euros und viele Menschenleben. Homeoffice ist bei uns aus diesem Grund nicht möglich.

    Und diese Zugriffe werden auch täglich von allen Mitarbeitern genutzt?

    Ich habe auch Dinge, auf die ich von zu Hause aus nicht zufreifen kann. Andere Dinge nur, wenn ich zertifizierte VPNs nutze ( https://www.bsi.bund.de/DE/The…ssener-produkte_node.html ) und manche Dinge sind so banal, dass es auch mit normalem VPN geht.

  • Gut, wir sind nur ein kleines unternehmen, aber ja, einige der Entwickler, die 100% remote arbeiten haben zugriff auf kritische Infrastruktur. Aber hier muss halt der Nachweis erbracht werden, dass sie auch ihre notfalls privaten Endgeräte ausreichend schützen auch vor Fremdzugriff. Ist alles mit etwas aufwand verbunden, geht aber durchaus.

  • ihre notfalls privaten Endgeräte

    Das ist bei uns komplett verboten. Nicht mal ne private Maus darf ich anstecken. Aber dafür bekommt man von der IT auch alles, was man braucht, außer Monitoren (und da bin ich auch froh, dass ich einen eigenen Bildschirm nutzen kann, der nicht extrem in die Breite geht)

  • bei uns sind auch alle Privatgeräte von Firmengeräten zu trennen. Ich durfte nichtmal die Simkarte vom Firmenhandy ins private stecken, weil das Firmenhandy 200% Schrott war, der nicht repariert werden konnte. Ich musste 600km zur Firma fahren nur um mir ein Ersatzhandy abzuholen und bin dann am nächsten Tag wieder 600km zur Auswärtsbude für eine Übernachtung, aber konnte erst um 7:20 losfahren, weil unsere IT ein Haufen von Schlaftabletten sind. Die begründeten es damit, dass ich ja versehentlich Firmendatenvolumen privat gebrauchen könnte. Nun gut, so werde ich auch nie wieder privates Datenvolumen für die Firma opfern wie ich es schon oft tat.


    Und diese Zugriffe werden auch täglich von allen Mitarbeitern genutzt?

    Ich habe auch Dinge, auf die ich von zu Hause aus nicht zufreifen kann. Andere Dinge nur, wenn ich zertifizierte VPNs nutze ( https://www.bsi.bund.de/DE/The…ssener-produkte_node.html ) und manche Dinge sind so banal, dass es auch mit normalem VPN geht.

    VPN ist nur einer der Verschlüsselungspunkte für unsere Software. Bestimmte Mitarbeiter haben nur bestimmte Daten. Auf meinem Firmanlaptop ist genügend drauf um ein Gaskraftwerk, 5 Riesengasspeicher und einige tausend Gasregelstationen ausreichend zu sabotieren.. Andere haben mit Trinkwasserversorgung zu tun. Andere mit Strom, andere mit Gefahrgut. Im Grunde reicht eine kleine Ransomeware die ich mir auf meinem privaten Linuxrechner eh nicht hole.

    Unsere IT ist nicht meine erste Wahl wenn es um Datensicherheit geht.

    Einmal editiert, zuletzt von Joerg () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Joerg mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Auf meinem Firmanlaptop ist genügend drauf um...

    Meins hat genau einen Zweck: Mich ins VPN einzuwählen. Daten sind darauf gar nicht erst gestattet, falls es mal geklaut wird. Da vertraut man offenbar nicht mal der Festplattenverschlüsselung.

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