Hallo ihr Lieben,
ich hoffe es ist in Ordnung, dass ich hier poste. Ich selbst bin nämlich keine neurodivergente Person, deshalb weist mich sehr gerne darauf hin falls ich Begriffe oder Formulierungen nicht passend gewählt habe! ![]()
Aktuell befasse ich mich im Rahmen meiner Bachelorarbeit mit der Netflix-Serie "Atypical".
Darin beschäftige ich mich mit der Frage, wie sich fiktionale Darstellungen von Autismus – speziell in der Netflix-Serie Atypical – auf die Selbstwahrnehmung von autistischen Menschen auswirken können.
Ich selbst hab mir Atypical einige male angekuckt und sie zählt eindeutig zu meinen Comfort-Serien.
Natürlich ist mir trotzdem aufgefallen, dass Sam wiedereinmal das Stereotyp von Autismus erfüllt und somit auch reproduziert. Auch ich hatte dadurch für lange Zeit eine genaue Vorstellung wie denn Autismus aussieht und wusste nicht wie divers das Spektrum sein kann.
Gibt es hier jemanden der die Serie gesehen und mir die Eindrücke genau schildern möchte?
Mich interessiert besonders:
- Wie habt ihr die Darstellung von Sam in Atypical wahrgenommen?
- Gab es Momente, in denen ihr euch positiv oder negativ verglichen habt?
- Hat die Serie euch in eurer Selbstwahrnehmung beeinflusst – im Guten oder im Schlechten?
- Habt ihr den Eindruck, dass euer Umfeld oder die Gesellschaft durch Serien wie Atypical ein bestimmtes Bild von Autismus übernimmt?
- Falls ja: Spürt ihr, dass diese medial geprägten Vorstellungen euer eigenes Erleben oder den Umgang anderer mit euch beeinflussen?
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr eure Erfahrungen oder Eindrücke mit mir teilen möchtet.
Ich verwende keine Namen oder persönlichen Daten, sondern möchte auf Basis eurer Aussagen analysieren, welche Wirkung solche medialen Bilder haben können – positiv wie kritisch.
Vielen vielen Dank fürs Lesen und vielleicht auch fürs Teilen eurer Sichtweisen!
Liebe Grüße
Vanessa