Beiträge von Yuna

    Tjal: Ich weiß. Danke fürs Beheben. Das Schlimme an Arachnophobie ist leider, dass auch das Wissen, dass es "nur" eine Wollspinne ist, nicht dafür sorgt, dass mein Gehirn im abgesicherten Modus weiterläuft. Auch sehr unecht aussehende Spinnen können eine Angstreaktion auslösen.

    Daher finde ich es sehr aufmerksam von Jenkis ,dass sie dies berücksichtigt und angekündigt hat. Bzw. auch ihre Bereitschaft dazu signalisiert hat. 🙂

    Und meine Angstreaktion ist paradoxer Weise für sie zugleich auch ein Kompliment an ihre Arbeit, denn die Ausarbeitung und der Detailreichtum ist außerordentlich und auf sehr hohem Niveau.

    Bitte die Spinnenbilder in den Spoiler setzen, damit ich die nicht unfreiwillig unter dem Spoiler sehe.

    Ich bewundere dein Talent im Nadelfilzen und der Vogel sieht echt gut aus. Aber wegen meiner Arachnophobie sind Spinnen für mich leider nix. Ich würde gerne weiter den Thread lesen, nur ohne die Bilder bitte.

    Hallo Sarahlsfr Warum ist die Frage im Zitat eine Frage mit nur einer Antwort-Möglichkeit? Die Frage selbst ist als Plural formuliert. Aber nur eine Antwort ist anklickbar. Sorry, aber das ist ein unnötiger Fehler. Wurde bei dem Fragebogen kein Testlauf gemacht?

    Ein solcher Fehler verfälscht Ergebnisse und mit Blick auf die Zielgruppe Neurodivergenz geht es an der Perspektive der Zielgruppe vorbei. Ich konnte die Frage nicht beantworten, weil ich entweder eine "falsche Antwort aus meiner Perspektive " gebe, oder eine Antwort, die nix aussagt (Sonstiges).

    Solche Fragebögen sind für mich sehr frustrierend.

    Mich verwundert es auch, dass die Fragen weder auf Details der Yogapraktiken, noch auf nähere Angaben zu Fitnesstraining eingehen. Es ist halt ein Unterschied, ob ich Yoga als Entspannungsübungen (Yin-Yoga) oder Hathayoga zum Ausdauer und Krafttraining nutze, oder ob ich regelmäßig Vereinssport ohne Fitnesscenter mache. Und zumindest letztes kommt im Frageboge garnicht vor. Und da Ausdauer und Krafttraining nur als Frage im Fitnesscenter vorkommen, ist auch diese Frage kaum aussagekräftig für die Auswertung, denn die Frage gibt schon eine unterschwellige Wertung ab (Yoga ist Entspannung und Fitnesstraining nur Kraft- und Ausdauer) .

    Sorry dafür, aber das musste ich so direkt schreiben, sonst kann ich das für mich nicht abschließen. Sowas arbeitet sonst in meinen Gedanken unkontrolliert weiter.

    Ich würde das nicht als mehrere Ebenen bezeichnen sondern als verschiedene Perspektiven.

    Ich weiß, es ist manchmal schwer: Ich beobachte, dass du einige Themen sehr "zerdenkst". Über Probleme nachdenken, die garnicht relevant sind bzw. diese so stark abstrahieren, dass der ursprüngliche Sinn des Gedanken vollkommen verloren ist.

    Gerade in dem Aspekt fällt mir auf; dass die Rechtschreibung und Zeichensetzung vernachlässigt wird. Das passiert dir oft, wenn du viele Themen gleichzeitig bearbeitest.

    Versuche, dich auf eine Sache, eine Perspektive zu konzentrieren, statt alles gleichzeitig zu lösen. Und wenn du deine Fragen z. B. auf deine Kunst beziehst, bleib in dem Kontext. (Wenn ich mich nicht irre, bezieht sich dein anderer neuer Thread auch auf Zielfragen zu deiner Kunst?) Ich bin mir nicht sicher, ob es dafür separate Threads braucht.

    Bei Gehörschutz / Lärmschutz für die Arbeit gibt es verschiedene Möglichkeiten.

    Für manche reichen normale ANC, ich habe einen ANC Gehörschutz über das Integrationsamt bekommen. Hilfreich ja, aber leider auch störungsanfällig. Meine sind nach 1 Monat heute das erste Mal in die Reparatur.

    Der Beitrag ist 1:1 kopiert in anderen Foren zu finden. Obwohl die Anrede "Du" verwendet wird, ... Die Autorin spricht eigentlich niemanden konkret an.

    Obwohl die Studie zu Neurodiversität und auf Grund der Wahl der Forennutzung auch an Autisten gerichtet ist, ist die Information zum Inhalt sehr unkonkret und missverständlich.

    Mich verwirren die Hashtags. Ich versuche, den Kontext dessen zu verstehen, bin allerdings bei meiner Google-Suche nicht viel klüger geworden.

    Ich hätte mir da eine etwas spezifischere und niederschwelligere Ansprache gewünscht, den bisher habe ich keine Vorstellung davon, welche Fragen da erwarten. Eine solche Unsicherheit ist schon eine große Hürde.

    Um auch eine positive Erfahrung zu teilen:

    Im Rahmen vom BEM habe ich meiner Chefin die Diagnose offengelegt.

    Führte für mich zu mehr Vorteilen, mehr Rücksichtnahme und weniger Konflikte.

    GdB 50 bedeutet Kündigungsschutz und mehr Erholungsurlaub. Das gilt unabhängig von Diagnosen.

    Spezifische Anpassungen gehen aber nur, wenn die Bedarfe angesprochen werden.

    Ganz konkret: -Anderes Büro (am Rand statt Durchgangsverkehr

    -ANC und Gehörschutz auf der Arbeit

    -Keine Verpflichtung meht zur Teilnahme an Großveranstaltungen

    -Schriftliche Kommunikation

    -Klare Aufgabenstellung mit präzisen Angaben

    -Weniger Rechtfertigen, denn im Zweifelsfall hat die Chefin die Entscheidung zu treffen und zu vertreten.

    -Keine Angst mehr vor Überforderung. Die Chefin sorgt dafür, dass meine Aufgaben zu meinen Kompetenzen passen.

    -Weniger Masking, da ich mir Ruhezeiten einplanen kann.


    Ja, Diagnosen sind privat, deshalb hat jeder die Möglichkeit, selbst zu entscheiden. Mit den nötigen Informationen zu Autismus am Arbeitsplatz kann durch Anpassungen allerdings für alle Beteiligten die Zusammenarbeit verbessert werden.

    Z.B. die Berührung an der Schulter: Nur, weil es niemand böse meint, musst du es nicht aushalten. Berührungen können weh tun, unangenehm sein. Für viele ist das nicht vorstellbar. Aber: Wenn du darüber sprichst, was du stattdessen möchtest und wünscht, kann ein ganz neues Verständnis im Team füreinander entstehen.

    Ich finde beides hat Vor- und Nachteile. Ich habe ein paar geklebte Puzzle eingerahmt und finde das schön.

    Puzzle mache ich kein zweites Mal und wenn ich eines fertig habe, gebe ich es an Andere weiter. So haben diese die Möglichkeit, mit dem Puzzle die Erfolgserfahrung zu machen.

    Ich habe die Frage gestellt um herauszufinden, ob ich einen Lösungsvorschlag für das Platz Problem machen kann.

    Das finde ich sehr spannend. Ich habe gerade überlegt wie ich auf diese Frage antworten würde. Was genau wird hier "übergeordnet" gefragt? Geht es da eigentlich um die Fülle der Details oder worauf zielt diese Frage ab?

    Ich kann nur Vermutungen anstellen, da ich mir nicht die Auswertungsrichtlinien der Testung gelesen habe:

    -Detailreichtum

    -Wort- oder Gestenerklärung

    -Gestik und "erklärende" Mimik oder "ergänzende" Gestik

    -Wortwahl der Erklärung (z.B allgemein Verständlich, Alltagstauglich? )

    -Soziale Interaktion - erkennt die Person, ob diese verstanden wird?

    Da stellt sich mir folgende Frage: ist es meine Aufgabe, mein Masking abzulegen, damit ich einfacher oder besser diagnostiziert werden kann? Oder ist es eher die Aufgabe des Profis, das Masking zu "demaskieren" bzw wenigstens als solches zu erkennen?

    Vielleicht erwarte ich da auch zu viel. Aber so einfach ablegen kann ich das nicht.


    Ein Diagnostiker, der oder die sich mit Autismus auskennen, kennen die häufigen Maskingstrategien und nutzen daher Diagnosemittel, die das Masking "unnötig" machen. Die Diagnostik arbeitet mit dem Autismus, nicht dagegen.

    Es wird also niemand erwarten, dass du die Maske weglässt (Maskieren ist so intensiv eintrainiert, dass vieles intiutiv ist). Sondern es wird beispielsweise eine Aufgabe gestellt und beobachtet, wie du diese löst und wie du selbst die Situation später beschreibst. (Bei meiner Diagnostik war eine von vielen Aufgaben, zu erklären, wie Zähne putzen funktioniert.)

    Ich möchte niemanden in eine Rechtfertigung drängen und vermutlich wurde ich nicht richtig verstanden.

    Barrierefrei kann eine Studie nicht sein, weil Studien perse zielgruppenspezifisch selektiv sind. Teils beabsichtigt, teils unbekannt. Was für manche eine Barriere ist, ist für andere kein Problem. Unser Spektrum ist so vielfältig. Ich kann den persönlichen Frust nachvollziehen, wenn jemand mitmachen möchte, die Prüfkriterien aber zu hoch sind. Was ich allerdings nicht gut finde, ist die vorwurfsvolle Art der Kritik.

    Ich bin sehr auf Regeln fixiert. Für mich ist das eine Barriere, wenn zu viele Ausnahmen zu Chaos führen. Studien müssen viele Regeln beachten um am Ende aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen. Manche Regeln sind auch kein böser Wille sondern gesetzliche Vorgaben, die eingehalten werden müssen, damit die Studie überhaupt stattfinden kann.

    Dann ist der Beitrag von Highlander in der Wortwahl unpräzise.

    So wie ich es verstanden habe, klang es eher nach einem "Ich würde gerne mitmachen aber ich kann nicht," weil "die das nicht barrierefrei hinkriegen".

    Und das Wort "Barrierefrei" ist ein Widerspruch in sich. Das Wort klingt eindeutig, ist es aber nicht. Und so kann das Wort selbst das größte Hindernis sein, weil die meisten Personen bei Barrierefrei nur an Rampen und Akustik-Ampeln denken und nicht an soziale Interaktion.