An einer Unterstützung im Alltag bin ich auch interessiert. Ich hatte Kontakt zu einer Beraterin der Caritas. Sie hat mir sehr weitergeholfen, bezüglich meiner aktuellen Situation.
So wie ich es verstanden habe gibt es Unterstützung, wo die Krankenkasse als Kostenträger einspringt. Hier ist es wohl auf 120h und 3 Jahre begrenzt. Alternativ gibt es Hilfe mit dem Kostenträger zb Caritas. Ich weiß momentan nicht wie das zuständige Amt genannt wird.
Mein Problem ist, dass ich Probleme habe mir Hilfe zu suchen, oder anzunehmen. Ich bin hin und hergerissen zwischen, es steht mir nicht zu, ich bin nicht eingeschränkt genug und: ich brauche dringend Hilfe, ich bekomme das alleine nicht hin.
So wie ich mich und meine Vergangenheit aktuell erlebe, neige ich dazu die Dinge nach „außen“ besser darzustellen als sie wirklich sind.
Vielleicht habe ich Angst davor, meine „Maske fallen zu lassen“. Vielleicht hat sie mich all die Jahre „getragen“ weil es anders nicht ging. -Der starke sein-perfekt zu sein-leistungsfähig zu sein-…
Auf der einen Seite fühlt es sich gut an „loslassen zu können“ und mich auf mein eigentliches „Selbst“ zuzubewegen.
Auf der anderen Seite habe ich große Angst…
Mich würde noch eure Einschätzung zum Thema Diagnosestellung, wo finde ich geeignete Stellen, interessieren.
Mein Psychiater sprach beim letzten Mal von einer Wartezeit von 1-2 Jahren. ( bei einem meiner ersten Gespräche mit ihm hieß es 6 Monate).
Ich habe ihn dann gefragt ob es es eine finanzielle Frage (Ich bin GKV) ist und ob es einfacher wäre wenn ich die Diagnostik selber zahle. Er wollte bis zum nächsten Mal nachfragen. Auf meine Frage ob ich denn auf der Warteliste stehe, meinte er, dass er sich hier auch erkundigen müsse.
(Bitte versteht mich nicht falsch, finanziell ist es sehr schwierig für mich momentan und ich könnte das Geld hierfür nicht ohne weiteres aufbringen)
Er sagte auch das man sich bei anderen Stellen anmelden kann. ( davon sprach er bis zu diesem Zeitpunkt nicht) Da die Situation wohl überall sehr angespannt ist bezüglich Terminen, bin ich auf, ich nenne sie jetzt mal: externe Diagnostik Stellen gestoßen. ( Weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll)
Jedenfalls ist man hier Selbstzahler. Die Wartezeiten sind kürzer.
Mir stellt sich die Frage: Ist dies seriös? Hat diese Diagnostik den gleichen Stellenwert wie die einer Klinik?
Danke im Voraus.
Momentan stehe ich stark unter Druck. Meine Gesamtsituation belastet mich sehr.
Falls ich Dinge öfter erwähne, oder ähnliches schon mal hier geschrieben oder gefragt habe, bitte ich dies zu entschuldigen…