Beiträge von Alex84

    Aus dem Grund ob es eben eher eine fachliche, objektive Sicht , oder eine eigene Sicht beschreibt.
    Oder, ob zum Beispiel ein Therapeut etc, seine Sicht (ist natürlich auch subjektiv) über mehrere autistische Personen beschreibt.

    Deiner Logik folgend, machen für mich sämtliche Eigenerfahrungsberichte keinerlei Sinn, da ja jeder unterschiedlich ist.
    Daher finde ich schon dass das Sinn macht das zu unterscheiden.

    Meine Mutter hatte den Test auch gemacht.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Ich habe es auch gespendet.


    ich habe die Ergebnisse anzeigen lassen, war auch deshalb kurzzeitig deprimiert, obwohl ich die Werte bereits in anderen Tests (vor Monaten aber)

    sehr sehr ähnlich hatte. Das war noch eine Bestätigung eben.


    Da ich eben vor kurzem bei einer Sicherheitskontrolle vor einem Gerichtstermin Probleme hatte usw und wieder in

    einer Gerichtsverhandlung, war ich dann kurzzeitig wieder geschockt.


    Jetzt geht es mir aber wieder ein bisschen besser und ich werde versuchen mir weniger Druck zu machen,

    meine Verhaltenstherapeutin hilft mir auch.

    Nein, nicht wegen Autismus, wegen gerichtlicher Aussagen über medizinische Cannabiseinnahme, die vom Gericht zumindest faktisch

    akzeptiert wurde, von der Führerscheinstelle aber nicht.

    (Diagnose nicht erforderlich bzw wird auch abgefragt. Wichtig sind nur ehrliche Antworten)



    Dies ist direkt mit der Autorin des Textes besprochen.

    Der Text im Original:



    Hey ich bin Sherin und 21. ich studiere Psychologie und forsche aktuell zum Thema Autismus, bin also als Interessierte hier. Aktuell haben wir eine 20 minütige online Studie am laufen und ich suche eigentlich nur Teilnehmende. Man bekommt sogar 5€, die ihr auch an Hochwasseropfer spenden könnt wenn ihr mögt.

    hier noch ein paar infos



    An der Universität Duisburg-Essen führen wir eine Fragebogen-Studie zum Thema "Neurodiversität" durch. Insbesondere interessiert uns, wie die verschiedenen "Symptome", die oft mit Asperger-Autismus in Verbindung gebracht werden (konkret untersuchen wir: Sensorische Sensibilität, emotionale Sensibilität, systematisierendes Denken, hohe Reflexion, Spezialinteressen und Intensität, soziale Besonderheiten, Routine, kognitive und emotionale Empathie) zusammenhängen und ob es da insbesondere Unterschiede zwischen Frauen und Männern gibt.

    Auch interessiert uns, ob Umweltfaktoren wir Kindheit und Zugang zu Bildung sich darauf auswirken, ob die Betroffenen ihre autistischen Persönlichkeitseigenschaften vermehrt als Stärken oder Schwächen erleben und auch, ob sich das mit dem Alter evtl. verändert.



    Als Belohnung für ihre Teilnahme könnt ihr 5 Euro an die Hochwasserhilfe oder ein anderes karitatives Projekt spenden oder auszahlen lassen. Zudem erhaltet ihr persönliches Feedback zu euren Angaben. Wenn die Studie beendet ist, geben wir natürlich auch gerne Auskünfte über die Ergebnisse!



    Der Link zur Studie ist:


    https://survey.biwi.uni-due.de…die?code=DHjiO8gND8a31mqD




    Liebe Grüße

    sherin

    ________________

    Ich habe einen Führerschein in Polen gemacht, da ich in Deutschland ohne MPU keinen machen durfte.

    Ich war in Stettin, das ist normalerweise für Temposünder, Alkoholiker oder eben Leute die eigentlich schon einen Führerschein hatten.

    Ich war dann der einzige, der alle Fahrstunden (inklusive im Preis) genommen hat, denn ich bin ja noch nie gefahren.

    Das war teilweise echt krass, 3-spuriger Kreisverkehr mit Ampeln und Straßenbahn, dann fahren die Leute teilweise auch einfach wie verrückt.


    Ich war auf jeden Fall der einzige der Theorie bestand aus Deutschland und habe auch gleich Praxis bestanden.

    Das war am PC, alle im selben Zimmer.

    Ich war sehr schnell fertig, dann kam der Prüfer, hat das angeschaut und dann überrascht laut gesagt (gut, nur auf deutsch, die meisten dort waren ja vom Ort), "geschafft".

    Und so hat er es dann auch bei den anderen gemacht : "Nicht gut!", "Nicht geschafft" und sogar "Gefährlich"..

    Ach, da fällt mir so ein toller Übersetzungsfehler bzw Schreibfehler der Übungsmaterialien ein :

    "Kann die Ursache der Bremswegverlängerung an den übermäßig verschissenen Reifen liegen?"


    Zum Glück musste ich nicht einparken (habe ich nur kurz geübt), aber kurz wenden, wobei ich da aber dann nur halb in der "Einfahrt" und halb auf der Wiese war, war aber noch ok.


    Also da läuft es so in Polen, alle Fahrschulautos sind vom selben Typ, das Prüfungsauto auch.

    Dort wird man wird gefilmt, die Pedale, Hände, Innenraum und nach außen in alle Richtungen.

    Dann, muss man erst kurz auf dem Verkehrsübungsplatz alles zeigen und fährt dann alleine mit dem Prüfer los.


    Seitdem bin ich nun 90.000km gefahren.

    Ich mag Autofahren eigentlich gerne, außer in extrem stressigen Situationen.

    Ich denke nur dabei über die verschiedenen Teile des Autos nach.

    Ich habe Probleme das Auto als ganzes zu sehen, sondern sehe eben eine Ansammlung von verschiedenen Bauteilen und Geräten die alle Fehlerquellen sind und haben.

    Also ich verfolge gedanklich jede Vibration, denke unfreiwillig über technische Zusammenhänge nach.

    Da mein Auto aktuell einige kleinere Probleme hat ist es leider gerade extrem stressig und ich fahre überhaupt nicht gerne.

    Das Problem ist, ich muss sowieso umziehen, aber das beeinflusst halt den Ort, an dem ich suche.
    Also das "testen" bedingt bereits die zukünftige Ausrichtung.
    Leider ist es noch ein bisschen komplizierter.
    Vielleicht schreibe ich später mal darüber.
    Danke euch

    Heute bin ich auf den Artikel gestoßen und habe mich auf die Suche nach der Studie gemacht.



    Gehirntraining:
    Für ihre Studie untersuchten die Wissenschaftler 103 autistische Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren, von denen 43 zweisprachig waren. “Um die tatsächlichen Auswirkungen der Zweisprachigkeit auf ihre sozio-kommunikativen Fähigkeiten zu beobachten, gruppierten wir sie nach Alter, Geschlecht und der Intensität ihrer autistischen Störung”, erklärt Eleni Peristeri, Forscherin an der medizinischen Fakultät der Universität Thessalien und Mitautorin der Studie.


    Die Kinder mussten verschiedene Aufgaben lösen, um ihre Fähigkeiten im Bereich der Theory of Mind und der Exekutivfunktionen zu beweisen. Dabei erreichten die zweisprachigen Kinder durchweg höhere Punktzahlen als ihre einsprachigen Altersgenossen. “Bei Aufgaben zur Theory of Mind, also der Fähigkeit, das Verhalten einer anderen Person zu verstehen, indem man sich in sie hineinversetzt, gaben die zweisprachigen Kinder 76% richtige Antworten, verglichen mit 57% bei den einsprachigen Kindern”, sagt die griechische Forscherin. Dasselbe zeigte sich bei den Exekutivfunktionen. Hier war Punktzahl für korrekte Antworten bei den zweisprachigen Kindern doppelt so hoch wie bei den einsprachigen.


    “Die Zweisprachigkeit verlangt vom Kind, dass es zunächst an Fähigkeiten arbeitet, die direkt mit der Theory of Mind zusammenhängen, d.h. es muss sich ständig mit dem Wissen anderer beschäftigen: Spricht mein Gesprächspartner Griechisch oder Albanisch?”, erläutert Eleni Peristeri den großen Unterschied der Ergebnisse. “In welcher Sprache soll ich mit ihm oder ihr sprechen? In einer zweiten Phase nutzt das Kind dann seine exekutiven Funktionen, indem es seine Aufmerksamkeit auf eine Sprache richtet, während es die zweite hemmt.” Das sei echtes Gehirntraining, das sich genau auf die Defizite auswirke, die mit der autistischen Störung verbunden sind. “Aus unseren Auswertungen geht klar hervor, dass Zweisprachigkeit für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen sehr vorteilhaft ist”, freut sich Stéphanie Durrleman.



    Bessere Fähigkeiten trotz sozioökonomischer Benachteiligung
    Im Rahmen der Studie wurde auch der sozioökonomische Hintergrund der Kinder erfasst, um sicherzustellen, dass dieser bei den Ergebnissen keine Rolle spielte. Dabei stellte sich jedoch heraus, dass die zweisprachigen Kinder meist in einem niedrigeren sozioökonomischen Umfeld lebten als die einsprachigen. “Wir können also bestätigen, dass sich bei Bilingualen Vorteile in der Theory of Mind und den exekutiven Funktionen zeigen, auch wenn eine sozioökonomische Benachteiligung vorliegt”, sagt der Durrlemann.


    Diese Erkenntnisse seien wichtig für die Betreuung von Kindern, bei denen Autismus diagnostiziert wurde, betont die Schweizer Forscherin. “Da diese neurologische Entwicklungsstörung häufig den Spracherwerb beeinträchtigt, neigen zweisprachige Familien dazu, den Gebrauch einer der beiden Sprachen aufzugeben, um den Lernprozess nicht zu verschlimmern”, sagt sie. “Es ist jetzt jedoch klar, dass Zweisprachigkeit autistische Kinder keineswegs in Schwierigkeiten bringt, sondern im Gegenteil diesen Kindern helfen kann, verschiedene Aspekte ihrer Störung zu überwinden, und als eine Art natürliche Therapie dient.”



    Quelle:


    https://innovationorigins.com/de/zweis…-fuer-autistische-kinder/


    Studie:


    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34008896/