Beiträge von Pixel

    Danke euch, es hat sich zwischenzeitlich erledigt was denke ich auch besser ist.


    Das war ja auch die, wo so wegen dem Thema Tierhaare so fast ausgeflippt war usw.


    Es kam erst kommentarlos die Abrechnung (Zuzahlung) meiner bisherigen Stunden.


    Weshalb ich dachte, dann würde/müsste sie meine Mail vermutlich auch gelesen haben.


    Donnerstag Abend kam dann noch eine Mail von ihr, das ich nach einer Ergotherapeutin umsehen soll.


    Auf mich wirkte sie bemüht freundlich aber auch, als ob sie was persönlich aufgefasst hätte.


    Zwischenmenschlich fand ich es eh schwierig, deswegen bin ich schon eher froh jetzt.


    Das eine Ergopraxis die Therapie abbricht weil der Patient vorübergehend krank wurde, kannte ich nur bisher nicht.


    LG Pixel.

    Hallo,


    die Praxis meiner Ergotherapeutin hatte 2 Wochen Urlaub, Freitag hätte ich den nächsten Termin.


    Vorgestern teilte ich ihr per Mail mit, das ich zur Zeit aus gesundheitlichen Gründen die Ergotherapie pausieren muss.


    Das ich hoffe, dass das möglich ist und, das sie gerne auch schonmal die bisherigen Stunden abrechnen könnte.


    Mich verunsichert es jetzt, das von ihr überhaupt keine Rückmeldung dazu kommt. ?(


    Auf Mails reagierte sie (wir hatten schon Mailkontakt) sonst immer am selben, spätestens am nächsten Tag.


    Ich kenne es so, das man irgendwas antwortet "alles klar" oder "gute Besserung" o.ä. als Zeichen, das man es gelesen hat.


    Per Mail zum Einen für mich als Nachweis (nicht abgesagte Termine müsste ich sonst komplett selbst bezahlen)


    Zum Anderen auch, weil sie bisher auch telefonisch sehr schlecht erreichbar war. (one-man Praxis)


    Meint ihr meine Mail reicht, und es wäre ihre Sache ob sie diese vor Freitag noch rechtzeitig ließt?


    LG Pixel.

    In wie weit benötigen Menschen, die den Müll von fremden Menschen beseitigen, Kompetenz?


    Auf Autismus bezogen dachte ich hauptsächlich an das Aushalten des Lärms und des Geruchs (Reizbelastungen)


    Mit Kompetenz meine ich Fähigkeiten, Eignug. Wenn ich für einen Beruf nicht geeignet bin, kann ich ihn ggf. nicht machen.


    LG Pixel.

    Ich weiß gerade nicht ob das evtl schon erwähnt wurde, mir war noch das Thema Berufe eingefallen.


    Es gibt ja auch Berufe, für die Menschen mit ASS tendentiell vielleicht nicht so super geeignet wären.


    Seelsorger/Psychotherapeut, Kindergärtner, Müllabfuhr, Verkäufer, fällt mir jetzt nur ganz spontan als Beispiele ein.


    Für solche Tätigkeiten braucht es auch weiterhin Menschen, die die Kompetenzen dafür haben.


    D.h. wenn es mehr von "uns" gäbe, gäbe es evtl. auch Jobs die keiner mehr machen würde/könnte?


    LG Pixel.

    Wir sind nicht "gehandicapped", wir sind einfach die Vorreiter eines neuen Menschentyps, der irgendwann Standard sein wird. Wir sind einfach nur die ersten und daher (leider) unserer Zeit noch voraus.


    Siehst du das für andere angeborenen genetischen Abweichtungen (z.B. Trisomie21, Kleinwüchsigkeit, div. Erbkrankheiten, gibt ja eine ganze Liste von Genveränderungen die weiter vererbar sind) auch so? Oder nur für Autismus?


    LG Pixel.

    aber ich bin definitiv niemand, der sich etwas schönredet oder etwas vormacht.


    Seit ich die AS Diagnose habe, habe ich einen sehr defizitären Umgang mit mir erlebt.


    Das hatte bei mir anfangs erst Mal u.a. zu einer Identitätskriese geführt.


    Ich wurde ab der Diagnose nur noch durch meine Defizite definiert und nicht mehr als Individuum behandelt.


    Meine Stärken und was ich zum Teil sogar besser kann spielten keine Rolle. Nur was ich alles nicht kann.


    Nur auf seine Defizite reduziert zu werden, kann einen mit der Zeit auch depressiv u.a. machen.


    Ich bin auch dafür möglichst realistisch zu bleiben, d.h. für mich aber auch, nicht nur die Defizite zu sehen.


    LG Pixel.

    Leute, die keine Beeinträchtigungen haben, und alles "voll easy" sehen, sind einfach keine Autisten.


    Das habe ich noch nie verstanden, wie das funktionieren soll. Auch, das man ohne Diagnose kein Autist wäre.


    Vielleicht kein diagnostizierter, aber vor meiner AS Diagnose war ich doch genauso schon Autist?


    Wenn ich so viel an mir gearbeitet habe, das ich gut klarkommen würde, dann bin ich kein Autist mehr?


    LG Pixel.

    Dieses Thema "Autismus als nächste Stufe der Evolution" taucht ja immer wieder auf, ist aber schon wegen der geringeren Reproduktionsrate von Autisten m.E. leicht als Wunschdenken bzw. Schönreden der eigenen Einschränkungen erkennbar.


    Die gegenwärtige Überbevölkerung der Welt wirkt auf mich weniger sinnvoll und gut für die Welt.


    LG Pixel.

    Wie findet Ihr die Idee? Wir sind nicht "gehandicapped", wir sind einfach die Vorreiter eines neuen Menschentyps, der irgendwann Standard sein wird. Wir sind einfach nur die ersten und daher (leider) unserer Zeit noch voraus.


    Da gibts ja auch die Ansicht mit der Neurodiversität https://de.wikipedia.org/wiki/Neurodiversit%C3%A4t


    Wo u.a. Autismus nicht für eine Krankheit/Behinderung gesehen wird, sondern als natürliche menschliche Variante.


    Geht das vielleicht so in etwa in die Richtung, wie du es meinst?


    LG Pixel.

    Ich werde nicht weiter argumentieren oder widersprechen.

    Bei derartigen Themen ist es echt wichtig, die vollständige Differenziertheit von Aussagen zu berücksichtigen.


    Ließt sich für mich als Widerspruch. Wenn das doch so wichtig wäre, dann erklärs uns doch?


    Ich habe mir Mühe gegeben, im Rahmen meiner Auffassungsgabe auf dein Thema einzugehen.


    Scheinbar habe ich (evtl. auch andere?) nicht ausreichend verstanden, worauf du hinaus wolltest.


    Was bei mir zumindest autismusbedingt ist, manchmal nicht/schwer zu verstehen worauf jemand hinaus möchte.


    Außerdem scheine ich hier vielen Menschen die Erfahrung geschenkt zu haben, sich einig zu sein. (Auch wenn es Einigkeit gegen etwas ist, das so gar nicht existiert.) Also versuche ich mich damit zu trösten, wenigstens indirekt eine gute Tat begangen zu haben.


    Ging es dir um jedem seine Meinung dazu, oder hattest du dir eher Bestätigung für deine Theorie erhofft?


    Auf mich wirkst du etwas enttäuscht, das die meisten einfach nicht auf deinen "Zug mit aufgesprungen" sind.


    LG Pixel.

    Mir ist irgendwann aufgefallen, dass die Fähigkeit, Emotionen und Fakten getrennt voneinander zu bewerten / bearbeiten / betrachten eine ganz wichtige Kompetenz ist.


    Hallo,


    aus meiner Sicht brauchen unterschiedliche Situationen unterschiedliche Kompetenzen.


    In der einen Situation ist Kompetenz A besser, in einer anderen Situation die Kompetenz B, usw.


    Es gibt Situationen, wo Perspektivwechsel, Mitgefühl, und ähnliches, wichtige Kompetenzen sind.


    Genau so Situationen wo die Kompetenz/en wichtiger sein können, wie du es beschrieben hast.


    Bei schlimmen Situationen, Unfall, Katastrophe, o.ä. behalte ich einen "kühlen Kopf" behalte den Überblick, usw.


    Während manche NAs in Panik geraten, oder erstarren oder mit der Situation überfordert sind.


    Ich könnte aber einem Patient oder dessen Angehörigen nicht angemessen eine schlechte Nachricht überbringen.


    Jeder hat Kompetenzen, die abhängig von der jew. Situation wichtig/hilfreich sind, finde ich.


    Wir sind nicht "gehandicapped", wir sind einfach die Vorreiter eines neuen Menschentyps, der irgendwann Standard sein wird.


    Kann ich nicht sagen, ich kann nicht in die Zukunft gucken.


    Selbst wenn das so wäre mit dem Vorreiter, hilft mir das nur leider aktuell auch nicht.


    Wenn ich durch die Gegend laufe und mich für einen Vorreiter halte, werde ich wohl eher für bekloppt gehalten.


    Zitat von pinterest

    Sämtliche Fehlentwicklungen im Land sind darauf zurückzuführen, dass das Volk meine Reden verpasst, weil mein Balkon nach hinten raus geht.


    Ich habs doch gewusst! :grin:


    LG Pixel.

    Teilnehmen können alle Personen mit ASS, die mono- oder bilingual aufgewachsen sind oder Umgang mit einer oder mehreren Sprache(n) im Alltag haben.


    Hallo,


    da ich jetzt schon ein paar Minuten über die Aussage nachdenke, frage ich jetzt mal direkt nach.


    Bilingual ist mehrsprachig, monolingual ist einsprachig, richtig?


    Gibt es denn jemand der nicht mit mindestens einer Sprache aufgewachsen ist?


    Autisten die nicht sprechen, wachsen ja auch mit einer Sprache auf oder haben Umgang damit im Alltag, oder?


    Hatte mich interessiert wie das gemeint ist, weil ich da irgendwie gedanklich dran hängen geblieben war.


    Zitat von Flyer

    Hat zwei- oder mehrsprachige Erziehung einen Einfluss auf die emotionale Intelligenz von Erwachsenen mit Autismus-Spektrum-Störung?


    Betrifft das nur die Erziehung zu Hause, oder auch wenn man z.B. in der Schule, Kindergarten, etc. eine 2. Sprache lernt?


    Dürfen da Menschen die Hochsensibel sind auch mitmachen, oder verfälscht das das Ergebnis?


    LG Pixel.

    Ich vermute, das sie zwanglos sein möchte, nicht wie eine Therapeutin sondern als ob man sich näher kennen würde.


    Dass eben dann locker geplaudert wird und es nicht so streng rein beruflich gehandhabt wird.


    Glaube die ist menschlich schon bemüht und nett, aber wie bei vielen fehlt eben auch wieder das Wissen über Autismus.


    Etwas das von ihr NA/NT mäßig nett gemeint gewesen sein kann, kann stattdessen bei mir anecken oder mich verärgern.


    Habs heute auch versucht anzusprechen, was ich so denke und was meine Probleme sind in so Situationen.


    Kamen dann so übliche NA/NT Sprüche, das man sich ja auch an manches gewöhnen könnte/müsste... X/


    Mit dem Beispiel, "so wie Leute die in der Nähe einer Autobahn wohnen, die gewöhnen sich da auch dran"


    War dann wieder eine Situation, wo ich mir meine Meinung/Antwort dazu unterdrückt und nur gedacht habe.


    Wenn ich (wie auch beim ABW) den Leuten erst noch Autismus erklären muss, ist mir deren Leistung meist keine Hilfe.


    Oder eben eine, die unpersönlich ihr Therapieprogramm macht und das ganze zwischenmenschliche Geplauder weglässt.


    LG Pixel.

    Und anscheinend haben NAs damit auch so ihre Probleme.


    Hallo,


    des öfteren habe ich den Eindruck, das auch NA's manchmal vergleichbare Probleme haben, wie Autisten.


    Perspektivwechsel ist z.B. auch nicht bei allen NA's/NT's eine Selbstverständlichkeit.


    Vielleicht fallen solche Probleme bei Autisten nur eher auf, weil sie direkter sind als NA's/NT's. :)


    LG Pixel.

    Ja ich fands auch unangebracht, aber spontan könnte ich das auch nur "unfreundlich" sagen oder Klappe halten.


    "Da haben wir wohl sehr unterschiedliche Auffassungen. Lass und das Gespräch beenden/ über etwas anderes reden."


    Also hauptsächlich dann, um das Thema möglichst schnell beendet zu bekommen?


    Du signalisierst, dass du dein Gegenüber nicht für einen "Vollpfosten" hälst (Respekt).


    Naja..hatte ich in dem Moment um ehrlich zu sein schon. Also, sie (gedanklich) dafür gehalten. :flushed_face:


    Das sind dann auch wieder Situationen, wo ich nicht sagen sollte was ich denke/meine.


    Perspektivwechsel/Verständnis kann ich direkt in solchen Situationen spontan nicht aufbringen.


    Ich versuche so etwas nach Möglichkeit mit Humor zu nehmen.


    In wiefern?


    LG Pixel.

    Letzen Freitag hatte ich wieder Ergo, und die Therapeutin hatte sich ins Thema Tierhaare reingesteigert.


    (Ging anfangs ums Thema Staubsaugen, wegen Motorik, geteilte Aufmerksamkeit, usw. Sie zeigte mir ihren kabellosen Sauger. Ich meinte so was geht nicht, weil der Behälter zu klein ist wegen den Hundehaaren zzgl. restlichem Dreck, Staub etc.)


    Sie wurde immer hysterischer, von wegen Tierhaare wären voll eklig und das ginge gar nicht, usw.


    Und sie war mal bei Bekannten, bei denen waren Katzenhaare auf einem Polster. Konnte sie sich nicht hinsetzen.


    Dann wären ja die Haare alle auf ihrer Hose, und danach in ihrem Auto und überall. Und ne, das geht gar nicht, usw.


    Und ich müsste dann doch bestimmt mehrmals täglich staubsaugen, mit den vielen Haaren zuhause, usw.


    Soweit ich richtig mitbekommen habe, würden sich NTs dann wohl eher beschwichtigende Dinge sagen, oder?


    So aufgebracht wie sie war, hätte meine ehrliche Meinung sie vermutlich eher nur noch mehr aufgebracht.


    Was nettes/beschwichtigendes konnte ich nicht sagen, weil das sehr widersprüchlich zu meiner Ansicht u. meinem Gefühl war.


    Weshalb ich, auch vor lauter überlegen, nichts dazu gesagt habe. Hatte aber den Eindruck, es wäre angebracht gewesen.


    LG Pixel.

    Wie formuliere ich meine Meinung respektvoll?


    Seit ich deine Antwort vor 2 Tagen gelesen habe, denke ich (erfolglos) darüber nach, wie man das machen könnte.


    Ist ja nicht so das ich respektlos/unfreundlich sein möchte. Aber eben auch nichts heucheln o.ä. kann.


    Letztlich läuft es dann wieder auf die Wahrheit hinaus, die sich aber nicht gehört und oft als unhöflich gilt.


    LG Pixel.

    Hallo,


    ab und zu komme ich in die Situation, das ich nicht weiß was ich sagen soll und mich das gedanklich beschäftigt.


    Ich weiß, wäre ich ehrlich würde das unfreundlich/ruppig/überheblich/unangemessen/... rüber kommen.


    Aber ich kann etwas auch nicht so sagen, wenn ich es nicht so meine. Das wäre als ob ich was vorspielen würde.


    Bisher läuft das dann immer so, das ich in der Situation nichts sage und gar nicht reagiere.


    Da ich während dem darüber nachdenken zu keiner Lösung komme, ist die Situation oft auch zu schnell schon wieder vorbei.


    Mich beschäftigt es aber auch danach noch, was ich hätte antworten können und wie ich hätte reagieren können.


    Aber eben ohne, das es unangebracht wäre, und ohne das meine Reaktion/Antwort gespielt oder gelogen wäre.


    Gelogen in dem Sinn, wenn ich etwas sage/antworte, das nicht meiner inneren Überzeugung entspricht.


    Die Situation hatte ich heute bei der Ergo, und es hatte mich die restliche Therapiestunde beschäftigt darüber nachzudenken.


    Könnt ihr so antworten, wie es angebracht sein könnte? Oder seit ihr einfach so, wie ihr seit von eurer Art?


    LG Pixel.