Die Aufgabe ist es explizit vor Ort Menschen kennenzulernen, da mich Menschen in meiner Wohnung bzw meinem engeren Umkreis unterstützen sollen.
Freude helfen sich zwar, jedoch ist diese Hilfe nicht die Grundlage und auch nicht der Sinn einer Freundschaft. Wenn du Menschen nur deshalb als Freunde haben willst, damit sie dir helfen, dürfte das leider zum Scheitern verurteilt sein. Die werden sich dann fühlen, als wolltest du sie ausnutzen und niemand lässt sich gern ausnutzen.
Zum einfach so einen Nachmittag vorbeikommen fehlt wegen Kindern/Job die Zeit bzw es ist ihnen zu langweilig.
Dann sind es auch keine echten Freunde. Echte Freunde finden Möglichkeiten und keine Ausreden.
Ich habe einige Freunde gefragt ob sie eine Partnerschaft eingehen möchten wenn man gemeinsame Hobbys hatte (damit man dann auch was vom "langweiligen" Alltag zusammen verbringt und zB öfters kuschelt als in den Freundschaften) aber das wollte keiner.
Weißt du eigentlich,was genau eine Beziehung ausmacht? Dafür ist weitaus mehr nötig, als nur ein gemeinsames Hobby zu haben.
dass Menschen die zumindest eine meiner Erkrankungen mit Unterstützung von ihrem Ehepartner viel mehr Teilhabe haben also scheint das möglich zu sein
Kann es sein, dass es dir im Grunde nur darum geht, dass dir jemand im Alltag hilft?
Familienentlastender Dienst
Das ist aber was ganz anderes als Freunde.
deswegen geht es jetzt explizit um Freundschaften/private Hilfe
Das dürfte bei deinem Verständnis von einer Freundschaft/Beziehung äußerst schwierig werden. Und das sollte die Person, die dir diese Aufgabe gegeben hat, eigentlich auch wissen.
ich war mit denen im Swingerclub und hatte sie auch schon geküsst oder mit ihnen gekuschelt und sie hatten mir ihre Fetische erzählt. Mich haben auch Freunde in so einem Zusammenhang nach Sex gefragt
Bei "Freunden" aus einem Swingerclub wundert mich das nicht. Da geht es vorangig um unverbindlichen Sex und nicht darum, eine Beziehung einzugehen.
Hilfe in einer Partnerschaft: mein letzter Partner war zB für mich einkaufen, hat abgewaschen und ich habe Sachen für ihn übersetzt und jeden Tag gekocht. Also scheint solche Hilfe in einer Partnerschaft möglich zu sein. Er meinte es macht ihm nichts aus für mich zB einzukaufen und mich hat es nicht gestört dass er kein Deutsch konnte.
Das hört sich für mich aber eher nach einer Zweckgemeinschaft an, als nach einer echten Partnerschaft.
Und generell: Sozialarbeiter arbeiten Bedarfsorientiert. Nicht Bedürfnisbefriedigend. Sie sind kein Ersatz für Freunde und Familie. Und keine Partnervermittlung.
Richtig. Das gilt aber auch für das persönliche Budget und das ambulant betreute Wohnen. Auch da wird bedarfsorientiert gearbeitet.
Eine WG sehe ich kritisch, denn dort gilt "Geben und Nehmen". Man kann nicht erwarten, dass man ständig Hilfe bekommt, dafür aber nichts gibt. Die meisten WG-Mitbewohner dürften damit auf Dauer überfordert sein.